Nicht Symptome bekämpfen —
die Ursache lösen.
Natural Dog Move arbeitet nicht an Verhaltensauffälligkeiten. Es arbeitet an der Beziehung — dem einzigen Fundament, auf dem echte, nachhaltige Veränderung entstehen kann.
Vom indianischen Pferdetraining zur Hundeerziehung
Die indianische Hundeschule Natural Dog Move orientiert sich an der ursprünglichen Haltung der Indianer. Das Konzept entspringt aus dem indianischen Pferdetraining und wurde spezifisch auf die Hundeerziehung ausgearbeitet.
Kein Volk war der Natur näher als die Indianer. Sie lebten im Einklang mit und für die Natur — nicht als Herren über sie, sondern als gleichwertige Lebewesen unter vielen anderen. Sie beobachteten die Pferde, verstanden ihre Natur und arbeiteten in dieser Natur. Es entstand eine Beziehung auf tiefstem Vertrauen und gegenseitigem Respekt.
Natural Dog Move führt uns zurück zu den natürlichen Ursprüngen und einem respektvollen Umgang innerhalb der Natur des Hundes.
Körpersprache — der Schlüssel zum Erfolg
In der gesamten Tierwelt wird über Energie und Körpersprache kommuniziert. Jede Bewegung ist Kommunikation und hat ihre Bedeutung unter sozial lebenden Individuen. Mittels Körpersprache — über die Schulterachse, bestimmte Bewegungen, Körperspannung, Positionierungen sowie Nähe- und Distanzregelungen — wird sozial verbindlich kommuniziert.
Natural Dog Move setzt auf den gezielten Einsatz von Körpersprache. Dies ermöglicht eine konfliktfreie Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Gemeinsame Bewegung ist Kommunikation und von grosser Wichtigkeit für das Sozialgefüge — sie verbindet und vertieft das Miteinander.
Die soziale Interaktion wird durch das Einschränken und Freigeben der Bewegungen gelenkt. Bewegungsfreiheit ist ein Privileg. Wenn der erste Schritt nicht klar geklärt ist, wird jeder weitere unmöglich sein.
Der Mensch wird zur Kompetenz geführt. Der Hund folgt automatisch der Kompetenz.
— Olivia Garz · Natural Dog Move
Drei Grundlagen — eine Methode
Körpersprache &
Kommunikation
Über Energie, Körperspannung, Positionierungen und Bewegungen kommunizieren — so wie Hunde es von Natur aus kennen und verstehen. Nicht reden, sondern zeigen. Nicht befehlen, sondern führen.
Das Leader-Prinzip &
Persönlichkeit
Hunde benötigen einen natürlichen Leader mit respektvoller und konsequenter Haltung. Eine klare Rollenverteilung schafft Sicherheit — für den Hund und für den Menschen. Der Mensch entwickelt sich zur Führungspersönlichkeit.
Beziehung statt
Leckerlis
Hundeerziehung ist Beziehungsarbeit. Eine respektvolle Beziehung kann weder über Leckerchen noch über Bestechung aufgebaut werden. Soziales Lernen schlägt materielle Bindung — immer.
Persönlichkeitsentwicklung des Menschen zum Wohl des Hundes
Hunde benötigen und schätzen einen natürlichen Leader mit einer respektvollen und konsequenten Haltung. Eine klare Rollenverteilung ist notwendig — sie hat mit Führen, sich Führen lassen und Folgen zu tun. Es entspricht dem Wesen eines Hundes, sich in ein soziales Gefüge einzuordnen und seinen Platz einzunehmen.
Klare Regeln und Grenzen sowie Respekt und Disziplin sind in der Natur etwas Positives — sie sichern das Überleben und geben dem Hund Sicherheit und Aufgehobensein. Erst wenn der Hund die gesetzten Regeln akzeptiert, kann echtes Vertrauen entstehen.
Einem Hund kann man keine Führung vorspielen. Er spürt die vorhandene Führungsqualität — oder eben nicht — und spiegelt sie unmittelbar wider. Demzufolge wird der Mensch zuerst zur Kompetenz geführt. Der Hund folgt automatisch der Kompetenz.
Eine harmonische Einheit von Mensch und Hund
Deinen Hund wirklich wahrnehmen
Du lernst deinen Hund als Hund wahrzunehmen, ihn artgerecht und fair zu behandeln und ihm die nötige Sicherheit zu geben, die er braucht. Deine Persönlichkeit wird gestärkt — du lernst, auf deine innere Stärke zu vertrauen und deine Ziele dem Hund klar zu vermitteln.
Freiwillige Orientierung am Menschen
Wir bauen eine starke Beziehung auf, durch die sich dein Hund aus eigenem Antrieb vertrauensvoll an dir orientiert. Etablierte Statusverhältnisse erleichtern das Zusammenleben, weil sie Spielregeln definieren — für beide Seiten.
Treuer Begleiter im Alltag
Du lernst, was es braucht, damit dein Hund im Alltag ein treuer und zuverlässiger Begleiter ist — der dir ohne Bestechung oder Locken, in Freiheit und leinenlos folgen will. Nicht weil er muss. Weil er vertraut.
Konflikte im Sozialverbund
Verhaltensauffälligkeiten können vielschichtig sein — grundlegend zeigen sie jedoch Konflikte innerhalb des Sozialverbandes auf. Natural Dog Move arbeitet nicht am Symptom, sondern geht gezielt an die Ursache. Konstruktive Lösungsansätze werden individuell erarbeitet.
Wenn du bereit bist, deinen Hund ganzheitlich in seiner Natur zu sehen, ihm respektvoll gegenüber zu treten und die Bereitschaft hast umzudenken — werde ich dich gerne auf diesem Weg begleiten.
Der Leckerli-Irrtum
In vielen Hundeschulen wird heutzutage propagiert: „Wir arbeiten ausschliesslich über positive Verstärkung." Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Ein gutes Beispiel ist der Rückruf, der mittels positiver Verstärkung aufgebaut wurde — der funktioniert nur solange, wie der Aussenreiz nicht grösser ist als die Belohnung.
Warum haben immer noch so viele Hundehalter Probleme mit dem Jagen ihres Hundes — obwohl sie den Rückruf positiv aufgebaut haben? Weil der Hund sozial nie lernen durfte, welches Verhalten von ihm gewünscht wird, was Regeln und Grenzen sind und was die Gemeinschaft davon hält. Es wird lediglich eine materielle Bindung erschaffen — die nicht von Bestand ist.
Zwar schätzen Hunde feine Leckerchen — jedoch sind sie nicht verantwortlich für eine vertraute Beziehung. In einer echten Beziehung bezieht man sich aufeinander, weil der Hund gelernt hat zu vertrauen und die Regeln akzeptiert. An diesem Punkt braucht man keinen Rückruf mehr — der Hund will sich gar nicht mehr eigenständig von seinem Sozialpartner entfernen. Einander vertrauen und die Individualität akzeptieren schafft Freiraum zum gemeinsamen Erleben.